Folgt auf die Finanzkrise ein Bürgerkrieg?Voraussagen des "Sehers vom Wald" lassen Schlimmes befürchten
Seit dem Zweiten Weltkrieg lebt Deutschland in Frieden. Die Auswirkungen der Finanzkrise könnten dies ändern und im Jahr 2014 zurück zur Deutschen Mark führen.
Im Jahr 1968 fasst ein alter Mann dem damals zehnjährigen Ministranten Baptiste Elsace gegenüber die Voraussagen zusammen, die der "Seher vom Wald" 200 Jahre zuvor zum zweiten Weltkrieg und der Zeit danach gemacht hat. Die Glaubwürdigkeit des heute erfolgreich als Immobilienhändler tätigen Baptiste Elsace ist durch eine lückenlose Vita und seriöses Geschäftsgebahren untermauert. Die Worte des "Sehers vom Wald", die der alte Mann dem jungen Baptiste 1968 mit auf den Weg gegeben hat, haften Baptiste Elsace noch heute in seinem Gedächtnis. So auch die Worte zum Beginn des Zweiten Weltkrieges, von dem der "Seher vom Wald" schon um 1760 gewußt haben soll: "Alles nimmt seinen Anfang, wenn ein weißer Vogel oder ein Fisch über den Wald fliegt."War damit der Zeppelin gemeint? "In den Städten wird alles drunter und drüber gehen." Sind das die Luftangriffe des Krieges? "Die feinen Leute werden zu den Bauern aufs Land kommen und werden sagen: Lass mich ackern, man wird sie aber ablehnen." Ein Hinweis auf die Flüchtlingsscharen? Die Nachkriegszeit aus der Sicht des "Sehers vom Wald""Dann kimmt a lange, friedliche Zeit." Die lange Friedensperiode in Deutschland währt inzwischen über 60 Jahre. "Die braunen Laiber der deitschn lign verteilt in der ganzen Woid." Die überlebenden Nazis haben sich nach dem Krieg in der ganzen Welt versteckt gehalten. "Im Hergodnwinge hams a Fenster wos in de ganze Woid ause schauen kinnan." Übersetzt heißt das, dass da, wo vorher das Kreuz war sich nun ein Fenster befindet, durch das man in die ganze Welt sehen kann. Damit ist der Fernseher gemeint, der in den Wohnstubenecken stand, damit die Bauern beim Essen fernsehen konnten. "Die Bauern gengan mim Feiertogsgwand in Stoi." Die Bauern gehen im Festtagsgewand, also im Anzug, in den Stall. In Zeiten, in denen auf den Bauernhöfen Hochtechnologie Einzug gehalten hat, keine Seltenheit. Die Einführung des Euro und Aussagen zu ersten Konsequenzen der Finanzkrise"Und dann kimmt a Zeit, da kriang olle des gleiche Goid. Alle sanse einig." Kein Zweifel, dass damit der Euro und die Europäische Union gemeint sind. Auch diese Worte des "Sehers vom Wald" faßte der alte Mann schon 1968 zusammen. Es folgen Äußerungen zur Finanzkrise, wie sie 2008 aktuell wurde: "Und a jeda mecht ois verkafa a wenn as voschenkt wuis koana hom." Und ein jeder möchte alles verkaufen, aber selbst wenn er es verschenkt, will es keiner haben. Ist es 2008 nicht üblich – wie beispielsweise bei Peugeot – zum Leasingauto Bargeld zu verschenken? Hohe Rabatte im Autofach sind gang und gäbe. Gehen die Absätze der Autohersteller nicht dennoch zurück? Die Audi AG verkündete am 06. Februar 2009 einen Umsatzrückgang von 28 Prozent! Fachleute geben am 10. März 2009 an, dass sie Angst vor einer Deflation haben: Die Preise sinken, aber es kauft dennoch niemand, weil alle glauben, dass die Preise noch weiter fallen. Eine Katastrophe für die Wirtschaft, die in Entlassungen mündet. "Es dauert aber net lang, es dauert zwölf Joar dann gibt’s an groaßn Streit und es kimmt a neis Goid und do is a Fledermaus drauf." Es dauert aber nicht lange, dann gibt es einen großen Streit und eine neue Währung kommt auf. Mit einer Fledermaus – oder ist es wieder ein Adler, der Bundesadler, der dieses neue Geld ziert? Ist die Rückkehr der Deutschen Mark gemeint? Für den Zeitpunkt des zwölften Jahres nach der Einführung des Euro zitiert der alte Mann 1968 den "Seher vom Wald", der ein neues Geld voraussagte: 2014 wäre es dann soweit. Die Diktatur in Deutschland wurde ähnlich beschrieben und endete nach ebenfalls zwölf Jahren. Auch auf den Regierungswechsel in den USA geht der "Seher vom Wald" ein: Frühes Aus für Barack Obama?"Dann nimmt der schwarze Mo die Zügl in de Hend, aber es dauert net lang dann schreins schwarzer Mo ge hoam." Es scheint offenkundig, dass hier Barack Obama gemeint ist, der die Regierungsverantwortung zu einer sehr schweren Zeit übernimmt. Scheitert Obama daran? Mißlingt der Wechsel? Werden die Amerikaner Obama auffordern, "heimzugehen"? Nach Angaben von T-Online.de vom 13. Februar 2009 scheiterte Obama schon zu Beginn seiner Regierungszeit dreimal daran, einen Handelsminister für sein Kabinett zu finden. Nach der Währungsumstellung 2014 kann es dem "Seher vom Wald" gemäß zum Bürgerkrieg kommen"Und oana daschlogt den anderen, der Sohn den Vater und der Vater den Sohn." Hier ist von Gewalt bisher nicht gekannten Ausmasses auszugehen, denn wenn Familienmitglieder sich untereinander schlagen, kann das von einem Bürgerkrieg zeugen. "Und koana wui mehr regiern, de Kini lafan alle dafon." Keiner will mehr regieren; die Könige laufen alle davon. Parlamente, Präsidenten und Kanzler – verlieren sie die Lust, finanziell am Boden liegende Staaten zu regieren? So, wie Bundeswirtschaftsminister Glos Anfang 2009? Sind die Aussagen des "Sehers vom Wald" blödsinnig oder ernsthaft?Niemand weiß das genau. Aber hat sich jemand vorstellen können, dass ein Land wie Jugoslawien heutzutage noch durch einen Bürgerkrieg zerbricht? Unruhen wie die in Berlin zu jedem Mai, die Brandanschläge auf Autos in Berlin oder verwüstete Stadtviertel wie diejenigen jüngst in Frankreich und Griechenland – sind diese bürgerkriegsähnlichen Geschehenisse in Zeiten von Google und iPod zu verstehen? Wenn die Kluft zwischen Arm und Reich oder die Zahl der Hartz4-Bezieher immer größer wird und die Leute in Zeiten nichts mehr zu Essen haben, in denen sich selbst Manager, die versagen, die Taschen füllen – waren solche Probleme nicht auch Auslöser von Krisen wie der des dritten Reiches? Ein renommierter Düsseldorfer Bankangestellter verzichtet auf das Verlängern eines Leasingvertrages für einen neuen Smart, weil er noch 2009 den Zusammenbruch einer großen Privatbank und eine dramatische Verschlechterung der Wirtschaftslage erwartet und lieber spart. Ist dies der Nährboden für neue Religionen, die sich bereits jetzt formieren? Die Internationale Energieagentur in Paris warnt am 28. Februar 2009 vor einer weitaus schlimmeren Weltwirtschaftskrise als der von heute, die 2013 aufgrund von Oelverknappung ausgelöst werden kann. Dies paßt zeitlich und inhaltlich schlüssig gut zu den Vorhersagen des "Sehers vom Wald", der identisch zu sein scheint mit dem Mühlhiasl vom Apoig, dessen deckungsgleiche Worte aus dem Jahr 1825 stammen. Suite101.de wird 2014 darüber berichten, was aus den Weissagungen des "Sehers vom Wald" geworden ist, die ein alter Mann 1968 zusammenfasste.
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